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Förderung durch die Deutsche
Forschungsgemeinschaft (DFG)
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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) förderte von 01.05.2005 bis 31.07.2006 ein Projekt, in dem vier bedeutende Bibliotheken katalogisiert wurden, die Spezialbestände zu archäologischen Teilgebieten beinhalten. Das LDA hatte im Laufe der 90er Jahre die Bibliotheken der verstorbenen Professoren Gottfried Kurth und Heinz-Arno Knorr erworben sowie den Nachlass von Walter Saal und Bücher des inzwischen im Ruhestand befindlichen Halleschen Universitätslehrers Dr. Alexander Häusler. Vor der Erschließung war diese Literatur lediglich auf einem PC im Lesesaal der Bibliothek recherchierbar, auf dem Kurztitellisten gespeichert waren, die von Laien als Textdateien in Listenform eingegeben worden waren.
Der
Förderungszeitraum umfasste 15 Monate und wurde voll ausgeschöpft.
In dieser Zeit gab die mit Personalmitteln der DFG finanzierte
Bibliothekarin die Titel in die Datenbank PICA des Gemeinsamen
Bibliotheksverbundes (GBV) ein, dem das LDA im April 2004
beigetreten ist. Die Anbindung an den GBV erfolgt über die
Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt (ULB), deren
Mitarbeiter/innen die LDA-Bibliothek stets in großzügiger Weise
unterstützen. Die Bücher waren in der Regel in gutem Zustand,
notwendige Restaurierungs- und Bindearbeiten werden durch das LDA
übernommen.
Das Projektziel wurde erreicht, da in dieser Zeit alle Bestände vollständig aufgenommen wurden (insgesamt 7.681 Titel). Die einzelnen Gelehrtenbibliotheken können über das Internet direkt auf der Startoberfläche der Bibliothek angesteuert werden. Das Interesse an dem neuen, separat aufgestellten Bestand ist groß, wie die durchschnittlich mehr als 700 monatlichen Zugriffe auf den OPAC und die Fernleihanfragen zeigen. Die katalogisierten Nachlässe bringen vor allem auf drei Gebieten einen wichtigen Zuwachs an Literatur in den GBV: - im Bereich älterer anthropologischer Literatur (Nachlass Professor Kurth), - für osteuropäische archäologische Literatur (Bibliothek von Dr. Häusler). Hier hat das LDA traditionell einen Bestandsschwerpunkt, - auf dem Feld der Steinkreuzforschung. Es ist nun eine ‚komplette Bibliographie’ zu diesem Spezialthema für die Jahre zwischen 1976 und 1996 entstanden. Walter Saal hat Zeitungsartikel, Faltblätter und Notizen gesammelt, geordnet und unter Nachweis der Quelle aufgeklebt (siehe Abbildungen). Die Bögen sind zu 68 regionalen Bänden zusammengefügt. Auch diese so genannte Graue Literatur konnte im Rahmen des Projektes Artikel für Artikel erschlossen werden. |
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Es zeigte sich, dass die im Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt aufbewahrten Nachlässe eine große Bereicherung an archäologischer Fachliteratur darstellen. Das LDA wird sich auch in Zukunft bemühen, seine Literaturbestände zu pflegen und durch Ankauf und Büchertausch zu vermehren. Dies wird auch mit dem besonderen Augenmerk auf die Bibliotheken (verstorbener) Gelehrter geschehen. Weiterhin werden Titel von A. Häusler erworben und im Sommer 2006 gelang der Ankauf der Bibliothek von Professor Dr. Georg Kossack, eines der bedeutendsten Archäologen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie erhöht die Bandanzahl in der archäologischen Bibliothek des LDA auf rund 100.000 Stücke. Damit ist in Halle die größte archäologische Einzelbibliothek Mitteldeutschlands geschaffen worden. |
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Es ist der Deutschen Forschungsgemeinschaft sehr zu danken, dass Sie die Erschließung der vier archäologischen Gelehrtenbibliotheken gefördert hat. |