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Exponat I Kleine Feuerstelle mit Kienspänen |
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Dies ist die früheste und
einfachste Form der künstlichen Beleuchtung. Wenn ein Feuer sich als Lichtquelle eignen
soll, muss es jedoch besondere Bedingungen erfüllen. Es eignen sich nur solche
Brennmaterialien, die ständig brennbare Gase abgeben, damit eine leuchtende Flamme
entsteht. Die Feuerstellen, wie sie der Mensch gewöhnlich als Wärmequelle nutzt, eignen
sich nicht. Hier überwiegt Glut, sie strahlt unsichtbares Infrarot
(Wärmestrahlung) ab, der sichtbare Wellenlängenbereich des Lichtes ist
verschwindend gering. Wenn man Holzscheite nachlegt, flammt das Feuer hell auf - um kurz
danach wieder zu Glut zusammen zu fallen. Bei solch ungleichmäßigen Lichtquellen lassen
sich kaum produktive Tätigkeiten verrichten. Feuerkörbe und eiserne Feuergestelle, die man auch aufhängte, dienten im Mittelalter in größeren Räumen bei festlichen Anlässen als Beleuchtung. Größere Exemplare waren in größeren Städten des Mittelalters auch zur Straßenbeleuchtung an öffentlichen Gebäuden angebracht. |
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