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Die Lichtausbeute läßt sich
physikalisch definieren und experimentell messen. Zur Übersicht über die
physiklaischen Zusamenhänge sei das obige Schaubild empfohlen. Meßbar sind
die eingesetzte Energie, so etwa die pro Zeit verbrauchte Menge Fett oder
Öl, sowie der entsprechende Brennwert. |
Die
Strahlungsleistung läßt sich über die Beleuchtungsstärke bei gegebenem
Abstand mit einem Luxmeter messen. |
Näheres zu Algoritmus und Quelltext des benutzten Programmes finden Sie hier. |
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Brennmittel: Olivenöl, Brennwert 38 KJ/g.
Verbrauch 8g/h. Leistung: 84 Watt.
Zum Vergleich:
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| Wie aus der Planckschen Strahlungsformel ersichtlich, ist die Lichtausbeute von der Temperatur der Flamme abhängig - und vom Vorhandensein schwarzer Körper. Eine gelinde Erhöhung der Sauerstoffzufuhr läßt die Flammtemperatur steigen - zuviel Sauerstoff jedoch (wie bei heuitigen Gasbrennern) läßt die Flamme wieder dunkler werden - die Rußteilchen fehlen. (Deshalb benötigen Gaslaternen einen Glühstrumpf, um leuchten zu können) |
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Die theoretischen Grundlagen legten erst die Arbeiten des französischen Chemikers Lavoisier (1743 - 1794), und zwei seiner Schüler (Leger und Argand) gelten als die Erfinder der "modernen" Öl- und Petroleumlampen mit Flach- oder Röhrendocht und Glaszylinder. Vermutlich nicht ganz zu recht, wie Beobachtungen und Messungen an römischen Firmalampen vermuten lassen. |
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Abbildung: |
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Ein Optimum an Lichtausbeute erhält man übrigens erst bei ca. 5000 Grad Celsius - das ist etwa die Temperatur der Sonnenoberfläche, und selbst der Wolfram-Glühfaden einer Glühbirne erreicht diese Temperatur bei weitem nicht (ca. 2500 Grad, Wirkungsgrad ca. 12 lm/W). Etwas höhere Temperaturen erreicht der Wolframfaden in Hologenlampen, ein besonderes Gasgemisch (organische Halogenverbindungen) verhindert, daß der Wolframfaden bei den hohen Temperaturen verdampft. |
Lichtausbeute: ca. 22 lm/W. Vorgeschichtliche Öllampen könnten eine solche Temperatur niemals erreichen, selbst nicht in einer reinen Sauerstoffatmosphäre und mit noch so ausgetüftelter Konstruktion. Die Chemie des
Brennmaterials hat ebenfalls Einfluß auf die Flammtemperatur und
Lichtausbeute. Aliphatische, gesättigte Kohlenwasserstoffe (wie beispielsweise
in Petroleum enthalten) liefern mehr Energie, und steigern etwas die
Lichtausbeute. |
Die meisten tierischen Fette mit vorwiegend ungesättigte Fettsäuren (wie. z.B. im Rindertalg)= sind unter den Naturstoffen ideal, ähnlich gut verhält sich Olivenöl, mit voriwegend einfach ungesättigten Fettsäuren. Öle mit einem hohen grad an mehrfach ungesättigten Fettsuren (Leinöl, Fischtran) rußen stark, und ergeben eine deuitlich geringere Lichtausbeute (der Ausdruck "Tranfunzel" besagt es ja)
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