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Felsendom in Jerusalem, Israel (LDA)

Kreuzgang der Kreuzritterburg Crac des Chevaliers, Syrien (LDA)

Befestigungsanlagen der Kreuzritterburg Crac des Chevaliers, Syrien (LDA)

Auf einer Fläche von ca. 1.000 qm erzählen über 130 kostbare Fundkomplexe aus dem Vorderen Orient und herausragende Stücke aus europäischen Sammlungen von Sultan Saladin (1138-1193), einem der glanzvollsten Herrscher im Orient, und der Begegnung der europäischen Kultur mit der des Nahen Ostens. Neu ist dabei die Gegenüberstellung von Zeugnissen der Kultur der Kreuzfahrer mit solchen der morgenländischen Welt. Sowohl die Exponate selbst (reich verzierte Reliquiare, Waffen, Münzschätze, astronomische Geräte u.v.m.) als auch Modelle, Zeichnungen und Fotos lassen in Verbindung mit großformatigen Inszenierungen die Besucherinnen und Besucher in die faszinierende Welt des Orients zur Zeit des Mittelalters eintauchen.

Besonders spannend ist im Rahmen der Ausstellung die exemplarische Gegenüberstellung von Saladin und Richard Löwenherz (1157-1199), zwei großen Herrschern des 12. Jahrhunderts, die zu Idealbildern des Rittertums werden sollten. Weitere Abschnitte der Ausstellung widmen sich z.B. den Burgen und Ritterorden sowie den Siedlern und Händlern. Jerusalem als Nabel der Welt und Ziel Abertausender von Pilgern wird in dem historischen Museumsbau in Halle ebenso illustriert wie die vielfältigen Auswirkungen der Begegnung der Kulturen im Orient bis in die heutige Zeit.

Den reichen, jedoch teilweise nur wenig bekannten Hinterlassenschaften von Kreuzfahrern und Pilgern in Mitteldeutschland gilt besondere Aufmerksamkeit. Wertvolle Reliquiare aus den Domschätzen von Halberstadt und Quedlinburg erzählen neben zahlreichen weiteren, z.T. erstmals gezeigten Exponaten von den Kreuzfahrern und Pilgern Mitteldeutschlands und schlagen eine Brücke zu zahlreichen Bauwerken und Kunstschätzen der Straße der Romanik (www.sachsen-anhalt-tourismus.de).