Die Nasca

In den Jahrhunderten vor und nach der Zeitenwende entfaltete sich auf dem schmalen Küstengürtel Südperus die Nasca-Kultur. Die Nasca-Indianer hielten die Pflanzen und Tiere ihres Naturraums in polychromen Bildern auf Keramikgefäßen und einzigartigen Textilien fest.
Sie belegen das enge Verhältnis der Nasca-Indianer zur Natur, da die jeweiligen Tiere und Pflanzen Hinweise auf Regen, Fruchtbarkeit oder drohendes Unheil geben.

Die Ausstellung zeigt anhand erlesener bildverzierter Keramiken und Textilien, dass all diese Bilder der Nasca-Kultur im Kontext von Gebeten, Beschwörungen und Opferriten an ein mythischer Wesen stehen, das Verderben, aber auch überreichen Segen bringen konnte.

Beeindruckende Präparate der Tiere bei den jeweiligen Vasenbildern erleichtern das Erkennen ihrer Wesenzüge und entführen zugleich in die fremde und bunte Fauna Südamerikas.

Hier sehen Sie die Bilder der Ausstellungseröffnung.