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Die Kulturen der späten Bronzezeit gingen ohne Unterbrechung in
die der
frühen Eisenzeit über
(720-480 v.Chr.). |
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Dabei trat die
Billendorfer Kultur das Erbe der Lausitzer Kultur an, ging
die
Hausurnenkultur aus der
Saalemündungsgruppe hervor und setzte die
Thüringische Kultur die Tradition
der Unstrutgruppe fort. Die Hausurnenkultur griff westlich der
Saale bis in die Höhe von Eisleben (Polleben, Ldkr. Mansfelder
Land) aus, ein Gebiet, das während der späten Bronzezeit von der
Helmsdorfer Gruppe besiedelt war. |
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Wirtschaft und Siedlungsweise waren in der frühen Eisenzeit
weitgehend mit der der späten Bronzezeit identisch. Die Eisenzeit
war vom Eisen geprägt. Während Kupfer und Zinn nur an wenigen
Orten auftreten, besitzt das Eisen weite natürliche Verbreitung.
In der Regel wurde es als Raseneisenerz gewonnen.
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Die Thüringische Kultur bildete im 6. Jh. v. Chr. zusammen mit
anderen Kulturen des Mittelgebirgsraumes den nördlichen Saum der
Hallstattkultur. Dies trifft auch noch für den Beginn der jüngeren
Eisenzeit im 5. und 4. Jh. v. Chr. mit Blick auf die Latènekultur
zu. Die Verbundenheit dokumentieren Körperbestattungen mit
Trachtenschmuck nach hallstättischem
(Trachtbestandteil aus Halle-Trotha)
und nach keltischem Vorbild. Auch in den folgenden
Jahrhunderten behielt dieses Gebiet seinen eigenständigen,
keltoiden Charakter bei, auch wenn der Einfluß der
jüngereisenzeitlichen Jastorf-Kultur dort seine Spuren
hinterlassen hat. |
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