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Bei der spätneolithischen
Schnurkeramikkultur
spricht die zu
beobachtende Binnenlandnahme, die nun auch die trockeneren Gebiete
der Hochflächen und Hügelländer in den Siedlungsraum mit einbezog,
für einen hohen Stellenwert der Tierhaltung. Während des
Spätneolithikums nahm die Besiedlungsdichte zu, der Ausbau der
Landschaft war weitestgehend abgeschlossen.
Die Schnurkeramikkultur
dehnte nun die Siedlungen auf Gebiete aus, die zuvor unbesiedelt
waren. Deren Verbreitung endete im Norden auf der Höhe von
Oschersleben und Schönebeck, wo sie an die
Schönfelder Kultur
grenzte. Diese Kultur, die sich in zwei Gruppen aufspaltet
(Ammenslebener Gruppe und Schönfelder Nordgruppe) und auf
Einwanderer (Fischbek-Gruppe) am Ende der mittleren Jungsteinzeit
zurückzuführen ist, trat im Norden des Mittelelbe-Saale-Gebietes, in
der östlichen Altmark und im Jerichower Land das Erbe der Elb-Havel-
und Bernburger Kultur an.
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