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Aus den Hermunduren, die 173
letztmals genannt werden, gingen die Thüringer hervor, die um 400
ins Licht der Geschichte rückten. Die Altmark war zu dieser Zeit
von Langobarden besiedelt. Zu Beginn der
Völkerwanderungszeit
(375-450 n. Chr.) ließen sich die Warnen, die mit der
Niemberger Kultur identifiziert werden, östlich der Saale in dem
nach ihnen benannten Warnenfeld nieder. Zu Beginn des 5. Jh.
gerieten die
Thüringer
unter die Herrschaft der Hunnen, aus der sie sich nach dem Tod
Attilas und nach der Befreiungsschlacht am Nedao 454 wieder lösen
konnten. |